Private Krankenversicherung Beitragserhöhung

Private Krankenversicherungen geraten immer dann in Kritik, wenn eine Private Krankenversicherung Beitragserhöhung nicht ausschließen kann. Da die monatlichen Prämien in der Regel eh als hoch gelten, kommt manch Mitglied irgendwann an seine Grenzen. Dennoch tun sich Versicherte schwer, ihre PKV den Rücken zu kehren. Gute Leistungen und einen hohen Status bei den Ärzten lassen den Betroffenen so lange ausharren wie es eben möglich ist.

Kündigungsrecht PK – wenn die Private Krankenversicherung Beitragserhöhung ins Haus sendet

Ist der Wille gefasst seine private Krankenversicherung zu verlassen, sollte dieser Schritt sehr gut überlegt sein. Um aus dem Vertrag rauszukommen, reicht die Private Krankenversicherung Beitragserhöhung aus. Selbst wenn diese 2 Cent beträgt, steht jedem Versicherten die Tür auf, innerhalb einer Frist von 14 Tagen zu kündigen. Diese Kündigung wird nur Wirksam, wenn sie erkennen lässt, dass dies auf Grund der Vertragsänderung geschehen ist.

Ein Wechsel aus der PKV muss gut überlegt werden

Doch ist es klug seine Krankenversicherung aufzugeben? Zunächst sei gewarnt, dieses zu unternehmen ohne eine schriftliche Zusage einer anderen Krankenversicherung in Händen zu halten. In Deutschland besteht Krankenversicherungspflicht. Ohne den Nachweis einer neuen Absicherung bei Krankheit, wird es schwierig. Zudem sollte ein Versicherter auch wenn von der Privaten Krankenversicherung Beitragserhöhung angekündigt werden, erst einmal Ruhe bewahren. Hier ist auch die Chance in einen günstigeren Tarif zu wechseln. Wahrscheinlich erwartet dann dem Kunden weniger Nobles, aber er ist weiter gut abgesichert.

Weniger ist oft mehr

Man kann einen Tarif praktisch abspecken. So kann ein Selbstbeteiligung, den Beitrag erheblich senken. Weiter sollte man sich fragen ob eine Behandlung des Chefarztes nicht weggelassen werden sollte. Auch diese Maßnahme trägt zur Schmälerung der Kosten bei. Auch Krankentagegeld ist gerade für Arbeitnehmer eine Leistung, die hoch zu Buche schlägt. Nicht zu verwechseln mit dem Krankenhaustagegeld. Doch wessen Gehalt eh bei Erkrankung weiter läuft, kann durch Weglassen des Krankengeldes sparen. Sind alle solche Leistungen gestrichen, zahlt sich dieses auch nach einer Beitragserhöhung positiv aus.

Oft reichen diese Schritte zu einer Senkung der Kosten nicht aus. Meistens dann, wenn bei Selbständigen die Gewinne stark rückläufig sind, oder der Versicherte Rentner geworden ist. Das Problem ist hierbei, es kann kein Wechsel in eine gesetzliche Krankenkasse stattfinden. Auch ist ein Wechsel zu einen anderen Anbieter der PKV nicht anzuraten. Die privaten Krankenversicherer können sich anhand der Gesundheitsfragen ihrer Versicherten aussuchen. Gerade im fortgeschrittenen Alter bestehen meistens keinerlei Möglichkeiten seine Versicherung zu wechseln. Wenn dieses doch gehen sollte, kann der Betroffene davon ausgehen, noch höhere Beiträge zahlen zu müssen.

Die Politik stoppt Beitragserhöhungen ohne Ende

Damit Beitragserhöhungen nicht unermüdlich nach Oben gehen, wurde vom Gesetzgeber eine Bremse eingebaut. Jeder privat Versicherte muss ein Basistarif angeboten werden. Dieser darf an Beitrag nicht mehr sein, als die Höchstgrenze der GKV. Nur mögen die privaten Krankenversicherer diesen Basistarif überhaupt nicht. Was bedeutet, dass er den Mitgliedern möglichst nicht angeboten wird. Auch der Versicherungsmakler sieht sich nicht oft dazu bereit, diesen seinen Klientel anzubieten. Der Grund liegt dabei, dass es keine Vergütung dafür gibt. Deshalb sollte der Kunde den Basistarif selber anfordern. Dies geschieht am besten schriftlich und per Einschreiben. Mündliche Unterhaltungen können diesen Wechsel unliebsam verzögern. Werden auch gerne bei Tarifwechsel innerhalb des Unternehmens die Gesundheitsfragen herangezogen, so bleibt dies beim Basistarif unberührt.

Hilfe von den Rententrägern

Wer im Rentenalter nach einer Beitragserhöhung mit seinem Schicksal hadert, der kann sich noch anders helfen. Denn die gesetzliche Rentenversicherung muss einen Teil des Beitrags übernehmen. Und zwar in der Form und Höhe, wie es bei den gesetzlichen Krankenkassenbeiträgen üblich ist. Es wird hierbei jedoch nur die tatsächliche Krankenversicherungsleistung berücksichtigt. Also Extras kommen nicht in die Beitragsberechnung. Wer in einem PKV Basisvertrag ist, auch dieser Versicherte kann seinen Beitrag als Rentner so nochmal etwas niedriger gestalten. Auch der Staat tritt nicht von selbst an seine Bürger. Dieser muss selber aktiv werden und mit den Unterlagen bei seinen Rententräger erscheinen und die Leistung beantragen. Ein großer Vorteil des Basistarifs, besteht da drin, dass die Private Krankenversicherung Beitragserhöhung nicht willkürlich bestimmen darf. Dies geschieht nur dann, wenn die Beiträge innerhalb der Bemessungsgrenzen der GKV steigen.

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