Private Krankenversicherung für Arbeitslose

Private Krankenversicherung für ArbeitsloseIn Deutschland gibt es die Versicherungspflicht die besagt, dass jeder Bürger über eine Krankenversicherung verfügen muss. Natürlich ist es ein sehr schwerer Schlag, wenn man plötzlich arbeitslos wird. Dennoch muss neben der Jobsuche aber auch beachtet werden, wie es sich mit der PKV verhält. War man vor der Arbeitslosigkeit nämlich privat krankenversichert, muss im Normalfall zurück zur gesetzlichen Krankenversicherung gewechselt werden. Dies ist solange der Fall, wie Arbeitslosengeld bezogen wird. Ob man vor der Arbeitslosigkeit selbständig oder fest angestellt war, spielt dabei keine Rolle. Unter Umständen ist aber auch eine Befreiung der Versicherungspflicht möglich. Grundsätzlich gilt jedoch, dass auch bei eintretender Arbeitslosigkeit eine Krankenversicherung gegeben sein muss. Wer sich trotz Arbeitslosigkeit jedoch für eine Private Krankenversicherung entscheidet, sollte verschiedene Dinge beachten.

Kann als Arbeitsloser eine PKV abgeschlossen werden? Die Private Krankenversicherung für Arbeitslose

Arbeitslose haben immer die Wahl, entweder gesetzlich oder auch privat versichert zu bleiben. Im Falle der Arbeitslosigkeit werden die Beiträge für die Krankenkasse von der Agentur für Arbeit entweder teilweise oder ganz übernommen. Möchte man während der Arbeitslosigkeit jedoch in der privaten Krankenversicherung bleiben, muss sich hierfür von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreit werden lassen. Die private Krankenversicherung für Arbeitslose ist immer dann sinnvoll, wenn man auf bestimmte Leistungen der Krankenkasse nicht verzichten möchte. Als Arbeitsloser hat man ebenfalls die Möglichkeit, seine Krankenversicherung zu wechseln und etwa den Basistarif der privaten Krankenversicherung abzuschließen. Hierfür ist es notwendig, eine Befreiung der gesetzlichen Versicherung zu beantragen, um wechseln zu können. Die Beiträge werden dann weiterhin von der Agentur für Arbeit übernommen. Viele Private Krankenversicherungen bieten für diesen Fall auch einen bestimmten Sozialtarif an. Hier kann man in etwa mit den gleichen Leistungen wie in der gesetzlichen Krankenversicherung rechnen. Der Basissatz der Privaten Krankenversicherung orientiert sich in den meisten Fällen am Höchstsatz der Gesetzlichen Krankenversicherung. In der Wahl der Krankenkasse ist der Arbeitslose jedoch frei. Es lohnt sich in diesem Fall immer, die Tarife der Kassen miteinander zu vergleichen und innerhalb der Privaten Krankenversicherung in den Basistarif zu wechseln, bis die Arbeitslosigkeit überwunden ist.

Was als Arbeitsloser bei der PKV unbedingt beachte werden sollte

Die Private Krankenversicherung für Arbeitslose bietet verschiedene Möglichkeiten, die Zeit ohne Job bestmöglich zu überbrücken, ohne dabei den Schutz der Privaten Krankenversicherung zu verlieren. Es kann also wechselt werden. Hier muss man sich jedoch vorab um eine Befreiung der gesetzlichen Versicherung kümmern. Beachtet werden sollte auch, dass die Agentur für Arbeit nur die Vertragsleistungen bei der Privaten Krankenversicherung übernimmt, die gesetzlich für Arbeitslose geregelt wurden. Hier sollte im Zweifel in den kostengünstigsten Tarif gewechselt werden, damit die Leistungen für die Private Krankenversicherung kostendeckend sind. Hier sollte man vorher mit der Agentur für Arbeit und mit der gesetzlichen Krankenversicherung sprechen, um Deckungslücken bestmöglich zu vermeiden.Die Übernahme von Prämien der Privaten Krankenversicherung durch die Agentur für Arbeit sind jedoch kritisch. Beachtet werden sollte ebenfalls, dass bestimmte Leistungen der Privaten Krankenversicherung im Basistarif wegfallen. Somit ist man in vielen Fällen von den angebotenen Leistungen schlechter gestellt, als es im Falle der Arbeitslosigkeit bei der gesetzlichen Krankenversicherung der Fall wäre.

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