Private Krankenversicherung Kosten im Alter

Private Krankenversicherung Kosten im Alter sind von vielen Faktoren abhängig. Anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherungen kann der Versicherungsumfang bei einer privaten Krankenversicherung (PKV) vom Versicherten selbst gewählt werden. Es gibt im Grunde drei Module der Absicherung, die ambulante Behandlung, Krankenhausaufenthalt und Zahnbehandlung. Aber auch Krankentagegeld kann im Versicherungsumfang gewählt werden. All dies hat Auswirkungen auf die Höhe der monatlichen Prämienzahlungen. Die Kosten für eine private Krankenversicherung richten sich neben dem Versicherungsumfang auch nach dem Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand des Antragstellers bei Vertragsbeginn.

In Deutschland sind in der PKV knapp 9 Millionen Personen voll krankenversichert und ungefähr 25 Millionen Personen haben dort eine Zusatzversicherung. Der Unterschied zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und einer PKV liegen in den Eintrittsbedingungen und der Absicherung. Nicht jeder kann eine Private Krankenversicherung abschließen, Voraussetzung dafür ist, dass die Person nicht versicherungspflichtig ist. Besteht eine Versicherungspflicht ist die gesetzliche Krankenversicherung zuständig. Folgende Personen können sich prinzipiell privat versichern. Das sind Freiberufler, Selbstständige, Beamte und Arbeitnehmer die mit ihrem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegen, sowie Personen ohne eigenes Einkommen, eingeschlossen Kinder und Studenten, die älter als 30 Jahre sind und nicht versicherungspflichtig sind. Um die richtige Versicherung und den passenden Versicherungsumfang für die eigenen Lebensumstände zu finden, bieten sich Internet-Rechner und Vergleichsportale an.

Private Krankenversicherung Kosten im Alter – Was muss man beachten?

Die Beiträge zu einer privaten Versicherung basieren auf dem Äquivalenzprinzip. Da bedeutet, beim Abschluss einer solchen Versicherung, wird der Versicherte in die Versicherungsgruppe eingestuft, die gleichaltrig zum gleichen Zeitpunkt in die private Krankenversicherung eingetreten sind. Die Beitragseinnahmen dieser Versicherungsgruppe muss die Versicherungsleistungen abdecken. Die Berechnung der Prämie erfolgt bei Versicherungsbeginn. Selbst wenn sich der Gesundheitszustand des Versicherten verschlechtert wirkt, sich das nicht auf die Beträge aus. Um die Prämie bei Versicherungsbeginn zu berechnen, wird der Versicherungsumfang, hinsichtlich Krankenhausaufenthalt, ambulante Leistungen Zahnersatz und so weiter ermittelt. Außerdem ist das Alter des Versicherten ein wichtiger Aspekt, sowie dessen Gesundheitszustand. Vorerkrankungen schlagen sich im Beitrag nieder.

In den Versicherungstarifen ist eine Vorsorge für die höheren Gesundheitskosten im Alter enthalten. Das bedeutet, dass in jungen Jahren ein Teil der Versicherungsbeiträge Rückstellungen für das Alter sind. Außerdem ist in den Tarifen eine zehnprozentige Sicherheitsreserve enthalten, die bis zum 60sten Lebensjahr gezahlt wird. Erwirtschaftet die PKV einen Überschuss, wird er in die Reserven überführt und dem Versicherungskonto des Versicherten gutgeschrieben. Das bedeutet, dass sich ein junges Eintrittsalter positiv auf die Beiträge im Alter auswirken. Trotz der Sicherheitsreserve und Anrechnung von Überschüssen steigen auch die Beiträge bei der privaten Krankenversicherung, wenn steigende Kosten im Gesundheitswesen eine Anpassung notwendig machen. Ein weiterer Faktor ist die steigende Lebenserwartung. Als Faustregel sollte insgesamt mit einer Verdoppelung der Beiträge innerhalb von zwölf Jahre gerechnet werden.

Private Krankenversicherung Kosten im Alter und für jüngere Leute

Grundsätzlich gilt, je jünger der Versicherte ist, desto günstiger ist eine private Krankenversicherung. Die Beiträge sind um so höher, je älter der Versicherte ist, der eine private Lebensversicherung abschließt. Dennoch kann auch es auch für einen Versicherten, der in jungen Jahre in eine private Krankenversicherung eintritt, die private Krankenversicherung Kosten im Alter sehr hoch werden. Zwar wird in den Versicherungstarifen Vorsorge für die höheren Krankheitskosten im Alter getroffen, aber das ist vielfach nicht ausreichend, da jungen Leuten aus Gründen des Wettbewerbs unter den Versicherungen, ein preisgünstiger Tarif geboten werden soll. Insbesondere in Zeiten von niedrigen Zinsen erwirtschaften die Rückstellungen nicht genug Ertrag um das Risiko abzudecken und die Lebenserwartung steigt. Der Versicherungsschutz bleibt auch beim Eintritt ins Rentenalter erhalten. Auf Antrag kann der Rentenversicherungsträger einen Zuschuss zahlen.

Aber auch bei jüngeren Versicherten kann eine private Krankenversicherung teuer werden. Denn gerade in jungen Jahren wird eine Familie gegründet und auch die Kinder müssen dann in solchen Fällen privat versichert werden. Das gilt auch für den Ehepartner, wenn dieser Partner nicht berufstätig ist. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es bei den privaten Versicherern keine Familienversicherung. Bevor eine private Krankenversicherung abgeschlossen wird, ist es sinnvoll, Beiträge und Leistungen im Hinblick auf die persönliche Situation zu vergleichen.

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